Der Niederrhein

und seine Umgebung

Linksrheinisch reicht der Niederrhein bis ungefähr Heinsberg, Erkelenz, Grevenbroich und Dormagen, rechtsrheinisch bis Monheim und an die nördlichen Stadtteile von Köln und Leverkusen.

Im Bereich Tourismus sind mit der Bezeichnung Niederrhein aber eher die Kreise Wesel, Kleve und Viersen gemeint.

 

Geschichtlich gesehen hat der Niederrhein eine bewegte Vergangenheit, von der in den meisten Städten und Gemeinden noch viel zu sehen ist.

 

Mühle in Kalkar

Kalkar:

Die Stadt zeichnet sich durch ein mittelalterlich geprägtes Stadtbild aus. Hervorzuheben ist hier der Kalkarer Dom St. Nikolai aus der Zeit um 1500, der Marktplatz mit der Gerichtslinde, die Stadtwindmühle am Hanselaer Tor (größte funktionierende Mühle am Niederrhein, Besichtung möglich) sowie andere historische Bauten rund um und in der Nähe des Marktplatzes.

In jüngerer Vergangenheit ist Kalkar durch das AKW "Schneller Brüter" bekannt geworden, der jedoch nie ans Netz gegangen ist.

Heute residiert dort das "Kernwasser-Wunderland Kalkar".

 

 

Hohe Mühle in Uedem

Uedem:

Wie viele Städte und Gemeinden am Niederrhein hat auch Uedem einen Beinamen, nämlich Schustergemeinde.

Das Schusterhandwerk war im Mittelalter der wirtschaftliche Schwerpunkt der Gemeinde Uedem.

Die "Hohe Mühle", eine der ältesten aus Stein gebauten Windmühlen, gibt neben einem herrlichen Rundblick auf die nähere Umgebung durch ein kleines Museum einen tieferen Einblick in diese Zeit.

Auch heute noch werden in Uedem Schuhe hergestellt - selbst in Übergrößen!!!

 

 

 

 

Weeze:

Die Holzbe- und verarbeitung war das Hauptmerkmal der "Schreiner"-gemeinde Weeze. Einmal jährlich kann man auf dem "Schreinermarkt" diese handwerkliche Kunst bewundern.

 

 

Mit der Schlossruine von Haus Hertefeld, Schloss Wissen und Schloss Kalbeck kann Weeze gleich mit drei Schlossanlagen punkten.

Anziehungspunkt für Kinder ist natürlich der Weezer Tierpark, in welchem der Eintritt frei ist!

Auf dem ehemaligen Gelände der Royal Air Force befindet sich heute neben dem Flughafen Düsseldorf-Weeze das Royal-Air-Force-Museum.

 

 

 

 

 

Gnadenkapelle

 

 Kevelaer:

 


Die Stadt Kevelaer ist als einer der wichtigsten Marienwallfahrtsorte Deutschlands bekannt.

 

 

 

Durch ihre Stellung als Wallfahrtsort bietet die Stadt Kevelaer zahlreiche sehenswerte Kirchenbauwerke, wie z. B. die Marienbasilika, die Gnadenkapelle und die Kerzenkapelle.

Wenn auch wirtschaftlich sehr geprägt von der Wallfahrt (immerhin rund 800.000 Pilger jährlich), so ist Kevelaer jedoch in erster Linie eine Stadt des Kunsthandwerks.

Glasmaler, Gold- und Silberschmiede, Kripppen- und Orgelbauer, Bronzegießer, Buchbinder und Fahnensticker sind hier stark vertreten.

 

 

 

 

 

Schwanenburg in Kleve

Kleve:

 

Wahrzeichen der Stadt Kleve ist neben der Stiftskirche die Schwanenburg. Auch wenn der Name es nahelegt, eine Burg zu vermuten, so handelt es sich hier doch um ein Schloss.

 

 

Auch die Klever Gartenanlagen, entstanden unter dem Stadthalter Moritz von Nassau, sind einen Besuch wert.

Für Kinder ist natürlich der Klever Tierpark ein Anziehungspunkt.

Neben dem Museum Kurhaus Kleve gibt es auch in Kleve ein Schuhmuseum, in welchem die Geschichte des Schuhhandwerks dargestellt wird.

Ein Spaß für die ganze Familie ist eine Draisinenfahrt - allerdings nur mit Vorausbuchung.

 

 

 

 

 

 

 

unsere unmittelbaren Nachbarn, die Niederlande:

 

Kaum ist man mit dem Rad in westliche Richtung losgefahren, sind wir auch schon bei unseren Nachbarn, den Niederländern.

In unserer Grenzregion gibt es kaum sprachliche Probleme, viele Niederländer sprechen deutsch oder verstehen es zumindest sehr gut. Und unser niederrheinischer Dialekt ist eng mit der niederländischen Sprache verbunden, von daher verstehen wir die niederländische Sprache ebenfalls und die Kommunikation klappt somit hervorragend.

 

Das Radfahren hat in den Niederlanden Tradition. Jedem Touristen fällt es leicht, sich zu orientieren - es wird nach Knotenpunkten gefahren. Die Rad- und Wanderwege sind hervorragend ausgeschildert.

 

 

Aber auch ein Einkaufsbummel in den Nachbarstädten wie Nijmegen, Arnhem oder Venlo hat einen ganz besonderen Reiz....

 

Und wen es für einen Tagesausflug an die holländische Nordseeküste und in Städte wie Amsterdam, Den Haag, Scheveningen oder Zandvoort zieht...... mit rund 2 Stunden Autofahrt sind diese Ziele erreichbar.  

 

 

 

 

 

 

Was bleibt? Natürlich   G o c h   !!!

 

Wie sagt ein altes Sprichwort: "Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund  über!"

So geht es mir natürlich, wenn ich während der Stadtführungen über meine Heimatstadt erzähle.

Aber auch Touristen, die das Ganze natürlich etwas objektiver sehen, bestätigen es immer wieder: eine wunderschöne kleine, gemütliche und saubere Stadt mit einem umfangreichen Freizeitangebot.

In Goch werden Vergangenheit und Gegenwart gelungen miteinander verbunden. So gibt es viele gut erhaltene mittelalterliche Gebäude und direkt daneben moderne Architektur.

Ein Beispiel für Vergangenheit und gelebte Gegenwart ist sicherlich unser Flüsschen, die Niers. Während sie im Mittelalter eine bedeutende Rolle beim Betreiben der verschiedenen Mühlen und beim Bleichen der hergestellten Stoffe hatte, so hat sie heute für Paddler eine hohen Stellenwert.

 

Lassen Sie sich durch die nachfolgenden Bilder inspirieren und während einer Stadtführung (vielleicht sogar mit mir..?!) Begeisterung für Goch und den Niederrhein erleben!!!!

 

 

 

 

 

 

Gocher Wahrzeichen: das Steintor
St. Maria Magdalena-Kirche
Gocher Nierswellen bei Nacht
Paddeln oder Schlauchbootfahren auf der Niers
geschäftiges Treiben in der Fußgängerzone
Besinnliches: Kloster Graefenthal im Winter
die wohl schönste Fassade in Goch: das Haus zu den fünf Ringen
Sommerkirmes in Goch

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